Der Trüffel

Der Trüffel

Der Trüffel gehört zu den teuersten und kulinarisch wertvollsten Pilzen der Welt. Beim echten Trüffel handelt es sich um einen unterirdisch wachsenden Pilz der Gattung „Tuber“ und gehören zu den Echten Schlauchpilzen. 

Sie sind in der ganzen Welt verbreitet und kommen von Nordengland bis Neuseeland fast überall vor.

Der Name des Pilzes stammt von seiner französischen Bezeichnung „truffle“ ab, die ihren Ursprung vermutlich im lateinischen „tuber“ hat, was für Beule oder Schwellung steht. 

Zum Wachsen brauchen Trüffel in der Regel Laubbäume als Wirtspflanzen. Sie gehen eine feste, symbiotische Verbindung mit den feinen Wurzeln ihres Wirtes ein: Die Wirtspflanze erhält Mineralsalze und Wasser, die Trüffel werden dafür im Gegenzug mit Nährstoffen versorgt. Für ein gutes Wachstum braucht der Trüffel einen alkalischen Boden.

Dass Schweine den Trüffel selbst durch den Waldboden hindurch riechen können, ist von der Natur übrigens so vorgesehen: Da die Trüffel ausschließlich unter der Erde leben, können sie ihre Sporen nicht verbreiten und bedienen sich der Wildschweine, die den Pilz fressen, die unverdaulichen Sporen wieder ausscheiden und den Pilz so verbreiten.