Trüffel lieben Sylt – Sylt liebt Trüffel

Sylt hat Luft wie Seide, ein besonderes Klima und einen Boden, der für die Trüffelzucht einfach wie geschaffen ist. Löss, durch die Eiszeit entstanden und für die Landwirtschaft in Mitteleuropa generell essentiell, bietet den perfekten Nährboden für das Wachstum der heimischen Trüffel. Die ausreichende Menge Kalk im Boden, die feinkörnig-staubige Beschaffenheit des tonig-sandigen Löss’, eingelagerte Mineralien und die richtige Niederschlagsmenge – Trüffel lieben Sylt – Sylt liebt Trüffel.

Welche Trüffel wachsen im Norden?

In Deutschland, aber auch in skandinavischen Ländern wie Finnland sind vor allem Burgundertrüffel Tuber uncinatum heimisch.

Der humide-subatlantische Klimabereich begünstigt das Wachstum von Eichen, Buchen, Hainbuchen, Birken, Linden und Obstgehölzen, deren Feinwurzeln für das Gedeihen des Burgundertrüffels entscheidend sind.

Der Lornsenhain, Sylts ältester Wald, weist einen Baumbestand mit Birken und Buchen auf, der beweist, dass auf der Insel ideale Bedingungen für eine Trüffelpantage gegeben sind. Die Wäldchen, wie der Lornsenhain und der zweitälteste Friesenhain wurden von Menschenhand angelegt. Ab 1818 brachte Ernst Uwe Lornsen probeweise Birken aus und pflanzte ab 1821 die Buchen in der Nähe des heutigen Flughafengeländes an.